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Durch die Jahrhunderte – neues digitales St. Veit-Erlebnis

BEITRAG VOM 27.05.2026

St. Veit an der Glan setzt auf digitale Geschichtsvermittlung: QR-Codes machen die Herzogstadt virtuell erlebbar.

 

St. Veit war über Jahrhunderte ein bedeutendes Zentrum – politisch, wirtschaftlich und kulturell. Viele Spuren dieser Geschichte sind bis heute sichtbar, andere erschließen sich erst auf den zweiten Blick. Genau hier setzt das neue, innovative Projekt an: Mittels 71 QR-Codes macht das Smartphone im Handumdrehen Orte verständlich, erzählt Zusammenhänge und gibt Einblicke in Vergangenheit und Gegenwart – kompakt, anschaulich und jederzeit abrufbar. So entsteht ein digitales Stadterlebnis, das jede/r für sich individuell gestalten kann – ganz ohne feste Zeiten oder Führungen.

 

Ein kurzer Scan genügt – und schon tauchen Einheimische wie auch Tourist:innen ein in spannende Hintergründe, historische Entwicklungen und kleine Details, die man sonst leicht übersieht.

 

Die Nutzung ist bewusst unkompliziert: QR-Code scannen, Inhalt direkt am Smartphone öffnen, St. Veit mit Inhalten und Bildern aus dem wertvollen Stadtarchiv entdecken, nach Lust und Laune geht es dann weiter zur nächsten Station. Bürgermeister Martin Kulmer beschreibt: „Die Stationen sind eine Einladung, stehen zu bleiben, genauer hinzusehen – und die Stadt mit anderen Augen zu erleben.“ Dieser Einladung ist heute Kärntens Landeshauptmann Daniel Fellner gefolgt – und er zeigte sich beeindruckt: „Bürgermeister Kulmer hat Recht – man sieht die Stadt nicht nur mit anderen Augen, man erlebt sie mit anderen Augen. Ich hätte mir nicht gedacht, dass dieses digitale Erlebnis so spannend ist.“ Für den Digitalisierungsreferenten LH Fellner mache dieses Projekt deutlich, „dass Innovation und Geschichte in Kärnten kein Widerspruch sind. Im Gegenteil: Hier wird gezeigt, wie wir unser wertvolles kulturelles Erbe mit modernsten Mitteln für alle Generationen zugänglich machen. Es ist ein Musterbeispiel dafür, wie Digitalisierung Vergangenes lebendig macht und einen echten Mehrwert schafft – für die Bevölkerung ebenso wie für unsere Gäste.“

 

Die bewegte Historie der Herzogstadt ist durch ihre einstige Rolle als Kärntner Landeshauptstadt und ihr prachtvolles, mittelalterliches Erbe von einer Einzigartigkeit geprägt, die in jedem Winkel der Altstadt spürbar ist. Als virtueller Stadtrundgang wird das Siegerprojekt „Geschichte erlebbar machen“ des Ideenwettbewerbs für die Altstadt Realität. Die Ideengeberin Sabine Krupka überzeugte sich von der Umsetzung: „Ich bin sehr stolz und glücklich, dass meine Idee nun umgesetzt wurde und die Herzogstadt mit diesem innovativen Projekt ein digitales Gesicht erhält. Mit dem Smartphone die wichtigsten Plätze und Sehenswürdigkeiten der Stadt erkunden zu können, ist einfach großartig. So rücken wir die großartige Geschichte St. Veits endlich wieder ins Rampenlicht.“

 

Das Projekt, das vom Museumsteam rund um Museumsleiter Stefan Regenfelder gemeinsam mit der VCL „Vienna Contract Logistics“ umgesetzt wurde, ist erst in einer ersten Phase abgeschlossen – es soll gemeinsam mit dem Projektpartner in den nächsten Jahren um neue Stationen erweitert und auch um einzelne Themenwege ergänzt werden.

 

Einblicke am eigenen Mobiltelefon, egal ob unterwegs per QR-Scan oder zuhause auf der Couch gibt es auf https://stveit-qr.at/

Auf den Fotos: Museumsleiter Stefan Regenfelder, Ideengeberin Sabine Krupka, Landeshauptmann Daniel Fellner und Bürgermeister Martin Kulmer machten heute den ersten virtuellen Stadtrundgang.