Durch die Jahrhunderte – neues digitales St. Veit-Erlebnis
St. Veit an der Glan setzt auf digitale Geschichtsvermittlung: QR-Codes machen die Herzogstadt virtuell erlebbar.
St. Veit war über Jahrhunderte ein bedeutendes Zentrum – politisch, wirtschaftlich und kulturell. Viele Spuren dieser Geschichte sind bis heute sichtbar, andere erschließen sich erst auf den zweiten Blick. Genau hier setzt das neue, innovative Projekt an: Mittels 71 QR-Codes macht das Smartphone im Handumdrehen Orte verständlich, erzählt Zusammenhänge und gibt Einblicke in Vergangenheit und Gegenwart – kompakt, anschaulich und jederzeit abrufbar. So entsteht ein digitales Stadterlebnis, das jede/r für sich individuell gestalten kann – ganz ohne feste Zeiten oder Führungen. Ein kurzer Scan genügt – und schon tauchen Einheimische wie auch Tourist:innen ein in spannende Hintergründe, historische Entwicklungen und kleine Details, die man sonst leicht übersieht. Bürgermeister Martin Kulmer beschreibt: „Die Stationen sind eine Einladung, stehen zu bleiben, genauer hinzusehen – und die Stadt mit anderen Augen zu erleben.“
Für den Digitalisierungsreferenten LH Fellner mache dieses Projekt deutlich, „dass Innovation und Geschichte in Kärnten kein Widerspruch sind. Im Gegenteil: Hier wird gezeigt, wie wir unser wertvolles kulturelles Erbe mit modernsten Mitteln für alle Generationen zugänglich machen. Es ist ein Musterbeispiel dafür, wie Digitalisierung Vergangenes lebendig macht und einen echten Mehrwert schafft – für die Bevölkerung ebenso wie für unsere Gäste.“ Das Projekt, das vom Museumsteam rund um Museumsleiter Stefan Regenfelder gemeinsam mit der VCL „Vienna Contract Logistics“ umgesetzt wurde, ist erst in einer ersten Phase abgeschlossen – es soll gemeinsam mit dem Projektpartner in den nächsten Jahren um neue Stationen erweitert und auch um einzelne Themenwege ergänzt werden.
Auf dem Foto: Museumsleiter Stefan Regenfelder, Ideengeberin Sabine Krupka, Landeshauptmann Daniel Fellner und Bürgermeister Martin Kulmer