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Klimaneutralitätsfahrplan 2040: Ein Marathon, kein Sprint

BEITRAG VOM 15.10.2024

Nach 18 Monaten intensiver Arbeit präsentierte die Stadt den Klimaneutralitätsfahrplan 2040 und gab einen Ausblick auf die nächsten 16 Jahre.

 

Bürgermeister Martin Kulmer betonte eingangs: „Wir haben uns als Stadt St. Veit ein ehrgeiziges und zukunftsweisendes Ziel gesetzt: Bis zum Jahr 2040 wollen wir klimaneutral werden. Dies ist nicht nur ein Versprechen an kommende Generationen, sondern auch eine Verpflichtung, unsere Stadt nachhaltig zu gestalten – für uns alle.“

Stadtrat Walter Brunner ergänzte: „Im Mittelpunkt stehen Energie, Gebäude und Mobilität und übergeordnet Natur- Umwelt und Klimaschutz. Diese Schwerpunkte sind der Schlüssel zu einer lebenswerten Zukunft, in der wir Ressourcen effizient nutzen, unsere Umwelt schützen und gleichzeitig die Lebensqualität in unserer Stadt verbessern.“

 

 

 

Konkret geht es dabei im Bereich Energie um die Erweiterung des Fernwärmenetzes sowie den Ausbau von Photovoltaik sowohl durch die Stadt als auch durch St. Veiter Unternehmen und Haushalte. Im Bereich Gebäude sind weitere Gebäudesanierungsprojekte der Stadt als auch von den Wohnbauträgern der Schlüssel zur Erreichung der Klima-Ziele. Um im Sektor Mobilität voran zu kommen, werden die Taktverdichtung der ÖBB und die Anbindung durch Busunternehmen in Angriff genommen. Für die Stadt wird ein Energieplan erstellt und ein Klimarat der Bürger:innen eingerichtet.

Hans Daxbeck von der Ressourcen Management Agentur (RMA), der die Stadt auf wissenschaftlicher Ebene begleitet, sieht als wichtigsten nächsten Schritt, die lokalen Akteur:innen weiter einzubinden, um weitere Projekte auf den Weg bringen zu können. „Während der gesamten Projektlaufzeit waren Öffentlichkeitsarbeit, die Einbindung der Bevölkerung und Stakeholder sowie die Konkretisierung der Umsetzungsprojekte das oberste Ziel.“

Durch diese Aktivierung wurde eine Grundlage geschaffen, die es ermöglicht, weiterführende Projekte bis 2040 zu entwickeln und in die Umsetzung zu bringen. Projektleiterin Anna Köstinger ergänzt: „Es wurden von Stakeholdern aber auch von der Bevölkerung eine Vielzahl an Vorschlägen eingebracht – wenn alle an einem Strang ziehen, können wir unser ambitioniertes Ziel bis 2040 erreichen.“

 

 

Unter allen Teilnehmer:innen der Veranstaltung wurden wertvolle Gewinne verlost:

• Ein „Charger Gemini flex“ 11 kW von „go-e“ im Wert von 749 Euro, am Foto 34 die Gewinnerin Selina Elsner (Mitte) mit Stephan Krainer, Chief Operating Officer „go-e“, Projektleiterin Anna Köstinger, Umwelt-Stadtrat Walter Brunner und Bürgermeister Martin Kulmer.

• Zwei Kärnten Klimatickets von den ÖBB und den Kärntner Linien im Wert von je 399 Euro. Am Foto 33 mit Reinhard Wallner (rechts außen), Regionalmanager ÖBB Personenverkehr Kärnten.

• Drei Wochenenden mit dem St. Veiter Stadtmobil im Wert von je 165 Euro (Foto 28).

• Zwei Mal St. Veiter Citycards im Wert von je 100 Euro (Foto 35).

 

 

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms „Leuchttürme für resiliente Städte 2040 – Ausschreibung 2022“ durchgeführt.