Was eigentlich in den Biomüll gehört – und was leider viel zu oft in der Biomüll-Tonne landet!
Ein kurzer Blick in unsere Sammelbehälter zeigt leider immer wieder Bilder wie das auf dem ersten Foto: Plastiktüten und Verpackungsfolien mitten im wertvollen Bioabfall.
Warum das ein großes Problem ist: Plastik zersetzt sich im biologischen Kreislauf nicht. Es zerfällt lediglich in kleinste Teile (Mikroplastik) und landet am Ende im fertigen Kompost – und damit im Kreislauf der Natur. Das aufwendige Aussortieren kostet zudem unnötig Zeit und Geld, das letztlich über die Müllgebühren von allen getragen wird.
Unser Bauhof-Kollege Jürgen Weixler hat Hinweissticker an den Biomüll-Tonnen angebracht, um an die richtige Mülltrennung zu erinnern.
• Küchenabfälle lose oder in Zeitungspapier eingewickelt sammeln.
• Zertifizierte Papiersäcke für den Biomüll verwenden.
• Achtung bei „biologisch abbaubaren“ Plastiktüten: Diese verrotten in unseren Schnellkompostieranlagen oft nicht schnell genug und müssen ebenfalls mühsam aussortiert werden! Im Zweifelsfall gilt: Plastik gehört in den Gelben Sack/die Gelbe Tonne.
Praktische Tipps:
• Verwenden Sie einen kleinen Bioabfallbehälter in der Küche.
• Wickeln Sie feuchte Bioabfälle in Zeitungspapier oder verwenden Sie Papiertüten für Biomüll. Das reduziert Gerüche und Feuchtigkeit.
• Leeren Sie den Behälter regelmäßig, besonders im Sommer.
• Halten Sie die Biotonne möglichst trocken und den Deckel geschlossen, um Fliegen und Maden vorzubeugen.